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Dieser Artikel behandelt Der Mörder aus dem Schauerwald als Buch. Für das gleichnamige Hörspiel, siehe Der Mörder aus dem Schauerwald (Hörspiel).



Der Mörder aus dem Schauerwald ist der 45. Band von TKKG. Er wurde von Stefan Wolf geschrieben.

KlappentextBearbeiten

Beim Spaziergang im Schauer-Wald wird Oskar von einem blutrünstigen Mastino überfallen, einem römischen Kampfhund. Lebensgefahr für den Cocker-Spaniel und auch für Gaby. In letzter Sekunde kommt ein unbekannter Mann zu Hilfe, der sich im Wald versteckt hat. Er schlägt den Hund in die Flucht, wird aber schwer verletzt. Entsetzt erkennt Gaby ihren Lebensretter: Es ist Hasso Flühter, ein entflohener Gewalttäter, wegen Mordversuchs zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt und überall als „Mörder“ verschrien. Er schwört Gaby, dass er unschuldig ist. Gaby glaubt ihm. Die TKKG-Bande versteckt und pflegt Flühter – aber nur unter einer Bedingung: Hat er gelogen, übergeben sie ihn der Polizei. Um die Wahrheit herauszufinden, rollen die vier Freunde den Fall wieder auf. Am Ende steht eine unglaubliche Entdeckung, und die Vier vom TKKG geraten wieder einmal in höchste Bedrängnis.

InhaltsverzeichnisBearbeiten

  1. Abkürzung durch den Schauer-Wald
  2. Der Geisterhund greift an
  3. Mitleid mit einem Mörder?
  4. Scharfer Blick nach links
  5. Gabys Gewissensnot
  6. Flühter erzählt seinen Fall
  7. Begegnung mit der Vergangenheit
  8. Von Dohlen und Flomen
  9. Geldanlage
  10. Hinter dem Landhaus
  11. Wem gehört der Kastenwagen?
  12. Krake Röder erinnert sich
  13. Luftbilder
  14. Telefon-Trick
  15. Das alte Coupé
  16. Der echte Flüter ruft an
  17. Vierter Fall
  18. Die Dö-Mei weiß alles
  19. Schatten im Schneegestöber
  20. Ein neuer Freund
  21. Gefangen im Hundezwinger
  22. Tag der Abrechnung
  23. Die Falle
  24. Besuch in der Pfandkammer

InhaltBearbeiten

Es ist Mitte Dezember. Gaby besucht ihre Schulfreundin Petra Goehme in Kleinfelden. Auf dem Rückweg verpasst sie knapp den Bus in die Stadt. Da sie nicht zwei Stunden auf den nächsten Bus warten möchte, geht sie zu Fuß mit Oskar durch den Schauerwald. Dort werden sie von einem mit Phosphorfarbe angemalten Mastiff angegriffen, der eine Antenne auf dem Rücken hat. Ein Mann kommt ihr zu Hilfe und kämpft mit dem Hund. Plötzlich sprühen Funken aus der Antenne, der Mastiff wendet sich ab und läuft davon. Gaby erkennt ihren Retter: es ist Hasso Flühter, der wegen Mordversuchs verurteilt wurde und nun aus dem Gefängnis ausgebrochen ist. Er ist schwer krank und viel zu dünn für das Wetter angezogen. Er schwört, dass er unschuldig ist und nie versucht hat, jemanden zu ermorden. Gaby gibt ihm ihren Anorak und geht dann zurück zu den Goehmes, um Tim anzurufen.

Klößchen und Tim basteln im Adlernest Weihnachtssterne. Im Radio hören sie, dass Hasso Flühter aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und zuletzt in der Nähe von Kleinfelden gesehen wurde. Tim macht sich Sorgen, dass Gaby ihm über den Weg laufen könnte. Als er bei den Goehmes anruft, kommt Gaby gerade zurück, weil sie ihn ebenfalls anrufen wollte. Sie bittet ihn, mit Karl und Klößchen nach Kleinfelden zu kommen und einen Mantel, eine Wolldecke und Geld mitzubringen.

Der Chemiker Norbert Jokel wischt die Phosphorfarbe vom Rücken seines Mastiffs Nero. Er ist überzeugt, dass die Vernichtung der Welt das beste sei. Heimlich hat er eine Wut-Droge hergestellt, mit der sein Hund zur Bestie wird.

Gaby berichtet ihren Freunden von dem Mastiff und wie Flühter ihr und Oskar das Leben gerettet hat. Sie glaubt, dass er unschuldig ist. Die Jungen beschließen, sich Flühters Geschichte anzuhören und dann zu entscheiden, was zu tun ist. Flühter erzählt ihnen von seinem Nachbarn Lutz Röder, mit dem er ständig im Streit lag, weil dieser glaubte, er sei hinter seiner Frau Christine her. Im September vor fünf Jahren, als Röder von einer Geschäftsreise zurückkam, fand er Christine schwer verletzt im Terrassenzimmer, wo sie mittags von jemandem hinterrücks gewürgt und geschlagen wurde. Von dem Täter hat sie nichts gesehen. Neben seiner Frau fand Röder angeblich Flühters Messer. Christine saß nach dem Überfall im Rollstuhl. Flühter beteuert den TKKG-Freunden, dass er das Messer seit Wochen nicht benutzt hatte. Er erzählt, dass er an dem Tag nach Südfrankreich fahren wollte, unterwegs aber seine Meinung änderte und zurückfuhr. Es gab allerdings keine Zeugen dafür. Tim weiß nicht, ob er dem Mann glauben soll oder nicht.

Lutz Röder besucht das Grab seiner inzwischen verstorbenen Frau auf dem Friedhof. Auf dem Weg durch die Stadt bemerkt er Ottmar Selbig, den wahren Täter, der Christine angegriffen hat. Der Mann saß damals wegen einer anderen Tat im Gefängnis, als Röder herausfand, dass er der Schuldige ist. Trotzdem ging Röder nicht zur Polizei, um seine Aussage gegen Flühter rückgängig zu machen, da er das Messer als Beweis für dessen Schuld neben Christine legte und für diese Tat selbst ins Gefängnis hätte kommen können. Röder folgt Selbig und plant seine Rache. Er möchte Selbig mit dem alten Wagen seiner Frau überfahren, und stiehlt dafür Nummernschilder. Auf der Heimfahrt hört Röder im Radio von Flühters Ausbruch. Er befürchtet, dass dieser sich an ihm rächen möchte, weil er unschuldig im Gefängnis saß.

Zwei Polizisten kommen in den Schauerwald und die TKKG-Bande lenkt sie ab, damit sie Flühter nicht entdecken. Sie haben beschlossen, dem Mann eine Chance zu geben und herauszufinden, ob er unschuldig ist. Tim und Klößchen begutachten ein leerstehendes Haus der Sauerlichs, in dem sie Flühter verstecken wollen. Sie erwischen einen Einbrecher, den sie den beiden vorbeikommenden Polizisten, denen sie zuvor im Wald begegnet sind, übergeben. Später bringen die vier Freunde Flühter in das Haus und verstecken ihn dort. Gaby bringt ihm Medikamente aus der Apotheke.

Die TKKG-Bande besucht Guido Buntmann, einen Bekannten von Karl, der in derselben Straße wohnt wie Flühter und Röder. Sie erfahren von ihm, dass Röder seit dem Tod seiner Frau alles vernachlässigt und seine Rechnungen nicht mehr bezahlt, so dass seine Wertgegenstände gepfändet wurden. Sie erfahren außerdem, dass an dem Tag, an dem Christine überfallen wurde, ein Helikopter Luftbilder von Grundstücken machte und an die Besitzer verkaufte. Tim ruft Röder an und gibt sich als Hasso Flühter aus, um zu sehen, was Röder dann tut. Am Telefon behauptet Röder, er wolle Flühter dabei helfen, sich ins Ausland abzusetzen. Die Freunde beobachten, wie Röder falsche Nummernschilder an einem Wagen anbringt und schließen daraus, dass er vor hat, Flühter zu überfahren.

Röder sucht in seinem Haus nach den Luftbildern, die den wahren Täter, Ottmar Selbig, zeigen. Schließlich kommt ihm der Gedanke, dass sie sich noch in einem Schreibsekretär befinden müssen, der vor Kurzem gepfändet wurde. Da er seine Schulden nicht bezahlen kann, bleibt ihm nichts anderes übrig, als in die Pfandkammer einzubrechen. Röder erhält einen Anruf von dem echten Flühter. Dieser erfährt dadurch, dass Röder bereits von Tim angerufen wurde. Röder besteht weiterhin auf seiner Behauptung, Flühter habe Christine auf dem Gewissen und weigert sich, seine Aussage zurückzunehmen.

Gaby trifft in der Straßenbahn auf Marlies Bender, ein weiteres Opfer des Geisterhundes. Später ruft sie bei Katharina von Dölmenhorst-Meiswitz vom Tierschutzverein an und erkundigt sich nach Mastiff-Züchtern. Sie erhält die Nummer von Kuno Hinkslein, bei dem sie sich nach dem Besitzer eines Mastiffs mit einer weißen Vorderpfote erkundigt. Er verweist sie auf den Chemiker Norbert Jokel. Die TKKG-Bande fährt nach Stettenborn und sieht sich auf Jokels Grundstück um. Gaby und Oskar passen auf die Fahrräder auf, während die Jungen sich umsehen. Plötzlich kommt der Mastiff Nero auf Gaby zu, doch zu ihrer Überraschung ist er friedlich und gibt ihr sogar die Pfote. Die Jungen beobachten Jokel durch ein Fenster in seinem Chemielabor und belauschen seine Selbstgespräche. Sie erfahren von der Wut-Droge und seinen Weltvernichtungsplänen. Als Nero auftaucht, suchen sie Schutz in einem Schuppen. Der Hund kommt jedoch schwanzwedelnd auf sie zu und ist friedlich. Die Freunde informieren die Polizei, damit Jokel festgenommen wird.

Röder steigt in seinen Wagen, um Selbig zu überfahren, doch als er bemerkt, dass dieser einen verletzten Hund auf dem Arm hat, fährt er die beiden zum Tierarzt. Die Polizei bemerkt die gefälschten Nummernschilder und er muss sich ausweisen, wodurch Selbig erfährt, mit wem er es zu tun hat. Selbig darf gehen, während Röder die Polizei für eine Stunde aufs Revier begleiten muss.

Die TKKG-Freunde glauben immer noch, dass Röder Flühter überfahren möchte. Sie schlagen Flühter vor, einen Treffpunkt mit Röder auszumachen, damit der überführt werden kann. Röder hat jedoch der Polizei einen anonymen Hinweis gegeben, dass Flühter auftauchen würde. Tim schafft es gerade noch rechtzeitig, Flühter zu warnen, damit dieser nicht in die Falle tappt. Später beobachten sie, wie Röder mit dem Wagen von zu Hause losfährt und sie bitten Guido, ihm hinterher zu fahren. Sie folgen ihm bis zum Pfandhaus, wo Röder einbricht, um die Fotos aus dem Schreibsekretär zu nehmen. Als Röder zurück kommt, nimmt Tim ihm die Bilder ab, die beweisen, dass nicht Hasso Flühter sondern Ottmar Selbig der Täter war, der Christine überfallen hat. Röder wird verhaftet, für Selbig eine neue Anklage vorbereitet und Flühter freigesprochen.

CharaktereBearbeiten

Auftretende CharaktereBearbeiten

Peter „Tim“ CarstenKarl ViersteinWilli Sauerlich (Klößchen)Gaby GlocknerOskarMargot GlocknerMarlies Bender • „Bierbauch“ (Polizist) • Guido BuntmannKommissar DettelmannEinbrecherHasso FlühterPolizeimeister FelixFrau FichtnerDr. Olaf FreundKuno HinksleinNorbert JokelLutz RöderOttmar SelbigKatharina von Dölmenhorst-MeiswitzZero

Erwähnte CharaktereBearbeiten

Dr. BaderPetra GoehmeHerr MeierOlaf (Röders Hund)Christine RöderOtto Schnerz

ThemenBearbeiten

DiebstahlEinbruch • Gefängnisausbruch • KörperverletzungMord • Raubüberfall • Tierquälerei • Verbrecherische Experimente

Andere AusgabenBearbeiten

Der "Mörder aus dem Schauerwald" ist auch in Sammelband 12 enthalten, zusammen mit den Romanen 038 "Todesfracht im Jaguar" und 039 "Bestien in der Finsternis".

"Der Mörder aus dem Schauerwald" wurde zusammen mit "Auf vier Pfoten zur Millionenbeute" außerdem 2011 auch in dem beim Verlag Bassermann in Lizenz erschienen Doppelband "Ein Fall für TKKG ... Die tollsten Fälle" noch einmal veröffentlicht.

WeblinksBearbeiten