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Dieser Artikel behandelt den Film Ein Fall für TKKG – Drachenauge. Für das Buch, siehe Kampf um das Zauberschwert „Drachenauge“ (Buch), für das Hörspiel, siehe Kampf um das Zauberschwert „Drachenauge“ (Hörspiel).



Ein Fall für TKKG – Drachenauge ist der erste TKKG-Film.

InhaltBearbeiten

PrologBearbeiten

Ritter Albrecht von Zährensteyn kehrt nach Hause zurück und findet seine Frau Trauthilde im Bett mit dem Minnesänger Lothar vor. Mit seinem Schwert „Drachenauge“ schlägt Albrecht Lothar den Kopf ab. Aus Rache bringt Trauthilde ihren Mann um und flieht mit dem Schwert aus der Burg.

GegenwartBearbeiten

Auf einem Schrottplatz hält Erwin Schratt Hunde gefangen, die er an eine Tierversuchsanstalt verkaufen will. Tim, Karl, Klößchen und Gaby überfallen und fesseln Schratts Helfer Otto und befreien die Hunde. Im Wald werden sie von Tierschützern erwartet, die die Hunde in Empfang nehmen. Als Struppi, einer der Hunde, wegläuft und in einem Loch im Boden verschwindet, entdeckt die TKKG-Bande eine unterirdische Höhle. Tim findet darin eine Steintafel mit einem alten Gedicht; sie wird jedoch zerstört, als Klößchen versehentlich eine Falle auslöst. Tim und Karl vermuten, dass es sich bei der Höhle um Trauthilde von Zährensteyns Höhle handelt. Die Freunde machen die Fallen wieder scharf und verlassen mit Struppi die Höhle. Tim und Karl wollen sich an ihren Lehrer Dr. Schindler wenden, der Experte für die Burg Zährensteyn ist.

Die im Rollstuhl sitzende Hanna sieht sich weinend ein Video von sich und ihrem vermissten Hund Struppi an. Plötzlich klingelt Gaby an der Tür, um ihr Struppi zurückzubringen. Hanna schließt ihn glücklich in die Arme.

Tim, Karl und Klößchen gehen zu Dr. Schindler und erzählen ihm, dass sie Trauthildes Höhle gefunden haben. Schindler fragt sie, ob sie ihre Freizeit nicht normal verbringen könnten, so wie andere Schüler. Tim erwähnt das Gedicht, das durch Klößchen zerstört wurde und Schindler wird hellhörig. Er verbietet den Kindern, noch einmal in die Höhle zu gehen, da es viel zu gefährlich sei. Die drei Freunde sind enttäuscht, weil sie fest mit Schindlers Unterstützung gerechnet hatten und erzählen Gaby von ihrem Misserfolg. In seinem Büro nimmt Schindler ein Buch der Schiller-Gesamtausgabe aus seinem Regal und liest darin das Gedicht aus der Höhle nach:

 Im tiefen Felsen ruht der Schatz,
 bewacht von Tod und Menschentücke.
 Zwei Wege führen an den Platz,
 die Erde öffnet sich zur Lücke.
 Suchst du die Nische mit drei Steinen,
 erkenne Höhe, Glas und Licht.
 Um meines kurzen Lebens weinen
 soll jeder, der die Siegel bricht
 Der Sonne Speer zur hohen Stunde
 vom Turm herab zum zweiten Glas
 weist pfeilgrad' auf den Raum der Runde,
 wo ich einst hinter Gittern saß,
 doch Sand versperrt den Weg zum Glück.
 Für Tote gibt es kein Zurück.
 -- Leonhard Krachwang

Als Schindler in dem Buch blättert, entdeckt er im Buchrücken den Teil einer Schatzkarte. Ihm wird klar, dass sich der Rest der Karte in den anderen Schiller-Bänden befinden muss, die er an den Antiquitätenhändler Hirnvogel verkauft hat.

Die TKKG-Bande geht zurück in die Höhle und versucht dort, die zerbrochene Steintafel zusammen zu legen. Dabei stoßen sie auf den Namen Krachwang. Karl erinnert sich daran, dass es einen Erfinder namens Krachwang gab.

Schindler geht zu Hirnvogel und sagt ihm, dass er seine Schillerbände zurückhaben möchte, da er es sich anders überlegt hätte. Hirnvogel ist misstrauisch und behauptet, er hätte einen Käufer, der schon angezahlt hätte. Schindler besteht jedoch darauf, die Bücher zurückzukaufen. Hirnvogel legt heimlich ein paar der Bücher beiseite und behauptet, der Kunde hätte diese bereits mitgenommen. Schindler sagt, dass er ihm die Bücher wiederbeschaffen müsse. Hirnvogel verlangt für die Bücher mehr als den doppelten Preis. Obwohl Schindler entsetzt ist, zahlt er den Betrag.

Schratt teilt Hirnvogel mit, dass die Hunde von Tierschützern befreit wurden. Hirnvogel ist verärgert. Er untersucht die Schiller-Bände und erzählt von Schindlers verdächtigem Besuch.

Die TKKG-Bande sucht von Karls Computer aus in der Uni-Datenbank nach Krachwang. Sie stoßen dabei auf den Buchtitel Bewegungsmechaniken im Biedermeier. Sie gehen in die Bibliothek, um nach dem Buch zu sehen, aber es steht nicht im Regal. Von der Bibliothekarin erfahren sie, dass ein Mann das Buch mit in die Leseecke genommen hat. Die Freunde begeben sich dorthin und stellen fest, dass Schratt derjenige ist, der das Buch ausgeliehen hat. Sie beobachten, wie er heimlich eine Seite aus dem Buch herausreißt, sie einsteckt und damit verschwindet. Während Tim, Klößchen und Gaby Schratt verfolgen, erfährt Karl aus dem Buch, dass es sich bei der herausgerissenen Seite um eine Abbildung des Schwerts „Drachenauge“ handelt.

Tim, Klößchen und Gaby verfolgen Schratt zu Hirnvogel. Schratt überreicht dem Antiquitätenhändler die Abbildung des Schwerts. Hirnvogel reißt den Bucheinband ab und findet einen Teil der Schatzkarte. Schindler sitzt in seinem Büro und setzt den Rest der Schatzkarte zusammen. Ihm fällt auf, dass ein Teil fehlt.

Zurück im Internat beobachten Tim und Willi eine Auseinandersetzung zwischen Schindler und Hirnvogel. Vom „Adlernest“ aus beobachten Sie, wie Schindler das Internat verlässt. Tim vermutet, dass er sich auf den Weg zur Höhle macht. Sie schleichen sich in sein Zimmer und entdecken das Gedicht aus der Höhle, was ihnen klar macht, dass Schindler sie angelogen hat. Zur gleichen Zeit erkundet Schindler Trauthildes Höhle und löst dabei versehentlich die Fallen aus.

Hirnvogel und Schratt wollen Schindler zur Zusammenarbeit überreden, doch der lehnt weiterhin ab. Während Hirnvogel das Schwert finden will, um es zu verkaufen, möchte Schindler durch die Entdeckung „Drachenauges“ berühmt werden. Auf dem Weg zur Höhle stürzt Schindler in eine Grube mit Treibsand. Hirnvogel und Schratt wollen ihm nur helfen, wenn er sich auf eine Zusammenarbeit einlässt. Schindler bleibt nichts anderes übrig, als zuzustimmen und Schratt zieht ihn aus der Grube.

Als die TKKG-Bande die Höhle erkundet, wird sie von Schindler erwischt, der Tim und Klößchen zur Strafe für ihre Ungehorsamkeit verschärften Hausarrest aufbrummt. Leo, ein Schüler, der Tim hasst, überwacht den Hausarrest von Tim und Klößchen und schikaniert die beiden. Schratt, Hirnvogel und Schindler suchen in der Höhle nach dem Schwert.

Während Tim und Klößchen weiterhin Hausarrest haben, machen Karl und Gaby eine Führung in der Burg mit und seilen sich dann heimlich ab. Sie finden den zweiten Eingang zur Höhle. Sie beobachten Schindler, Schratt und Hirnvogel, die nicht weiterkommen und den Weg freisprengen wollen. Später wird Gaby draußen von Schratt überrascht und tritt erschrocken in die Sandgrube. Schratt sieht lachend zu, wie sie im Treibsand versinkt. Schindler kommt zu spät hinzu und kann nichts mehr tun. Er ist entsetzt und beendet seine Zusammenarbeit mit Schratt und Schindler. Als Schindler sich auf den Weg macht, um Hilfe zu holen, fahren Schratt und Hirnvogel ihn mit dem Auto an und er stürzt von einer Brücke.

Tim und Klößchen schälen unter Leos Aufsicht Kartoffeln, als Karl aufgeregt angerannt kommt und ihnen mitteilt, dass Gaby verschwunden ist. Tim stößt Leo in den Brunnen, weil dieser ihn aufhalten möchte, und die drei Freunde machen sich auf den Weg zur Höhle.

Zwei Nonnen entdecken den verletzten Schindler im Graben. Er bittet sie, Kommissar Glockner zu informieren. Im Präsidium erhält Glockner einen Anruf und erfährt, dass seine Tochter Gaby in die Sandgrube gestürzt ist. Er macht sich sofort mit einem Rettungsteam auf den Weg.

Schratt und Hirnvogel sprengen in der Höhle den Weg frei. Tim, Karl und Klößchen erreichen die Sandgrube. Plötzlich kommt aus der Höhle eine Explosion und sie hören Gaby schreien. Die drei stürzen sich in die Sandgrube. Gaby wurde inzwischen von Schratt und Hirnvogel gefangen genommen. Die Männer finden das Schwert, das mit weiteren Fallen gesichert ist. Schratt wird von einer Rüstung bewusstlos geschlagen. Tim und Karl stoßen hinzu und Tim wird von Hirnvogel, der Gaby bedroht, gezwungen, das Schwert zu holen. Hirnvogel entfernt sich mit dem Schwert und Gaby, doch plötzlich ertönt sein Schrei, er taumelt zurück und geht zu Boden. Gaby läuft erschrocken zurück zu Tim und Karl, verfolgt von einer Rüstung, die das Schwert schwingt. Die Rüstung öffnet das Visier ihres Helms und Klößchens Gesicht kommt darunter zum Vorschein.

Draußen an der Sandgrube steht ein besorgter Kommissar Glockner mit seinem Team. Die TKKG-Bande taucht mit dem Schwert und den beiden gefangen genommenen Verbrechern bei ihnen auf und der Kommissar schließt Gaby freudig in die Arme.

Das Schwert „Drachenauge“ wird in der Burg ausgestellt und dem Publikum enthüllt. Der Burgverwalter Pingling dankt TKKG und Dr. Schindler für die Entdeckung und Sicherstellung des Schwerts. Unter den Besuchern sind Schindler, dessen rechter Arm und rechtes Bein eingegipst sind, und die TKKG-Bande mit ihren Eltern.

CharaktereBearbeiten

Ritter von ZährensteynTrauthilde von ZährensteynLotharTim CarstenKarl ViersteinWilli Sauerlich (Klößchen)Gaby GlocknerStruppiSchrattOttoTierschützerinTierschützerHannaLeoDr. SchindlerHirnvogelKommissar GlocknerBibliothekarinBurgverwalter Pingling • Nonne 1 • Nonne 2 • Frau CarstenHerr SauerlichFrau SauerlichFrau ViersteinHerr ViersteinFrau Glockner

FilmfehlerBearbeiten

  • Schindler liest die siebte Zeile des Gedichts als "Um meines kurzen Lebens weinen", in seinem Buch aus dem er abliest (und auf der Steintafel) steht aber "Um des Geliebten Leben weinen".
  • Schindler liest die zwölfte Zeile des Gedichts als "wo ich einst hinter Gittern saß", in seinem Buch aus dem er abliest steht aber "wo Leonhard hinter Gittern saß".

DrehorteBearbeiten

CrewBearbeiten

  • Kamera: Leander R. Loosen BVK
  • Szenenbild: Matthias Kammermeier S.F.K.
  • Kostüme: Rosi Jurat
  • Filmmusik: Fritz Muschler, Bernie Paul
  • Titelsong: Frank Zander
  • Filmgeschäftsführung: Renate Seefeldt
  • Produktionsleitung: Sabine Eichinger
  • Schnitt: Hannes Nikel
  • Drehbuch: Rolf und Inka-Maria Kalmuczak
  • Produzenten: Martin Moszkowicz, Peter Zenk und Sabine Eichinger
  • Regie: Ulrich König

ProdukteBearbeiten

  • Es erschien eine zweiteilige Hörspiel-Kassette zum Film.
  • Es erschien ein Soundtrack auf CD zum Film.
  • Der Film erschien 1992 auf VHS Video. In 2003 und 2007 erschien er auf DVD. 2009 erschien eine digital überarbeitete Fassung auf DVD.

Weblinks Bearbeiten

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