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Dieser Artikel behandelt Schüsse aus der Rosenhecke als Hörspiel. Für die gleichnamige Buchvorlage, siehe Schüsse aus der Rosenhecke (Taschenbuch).


Schüsse aus der Rosenhecke ist ein TKKG-Hörspiel nach dem von Rolf Kalmuczak unter dem Pseudonym Stefan Wolf verfassten gleichnamigen Buch, das bei Europa / Sony BMG als Kassette und CD veröffentlicht wurde.

KlappentextBearbeiten

Der ehemalige Kommissar Weyer, ein Freund von Kommissar Glockner, ist seit einem Überfall auf den Rollstuhl angewiesen. Von seiner verstorbenen Frau hat er ein beträchtliches Vermögen geerbt. Jetzt will Weyer wieder heiraten. Da wird ein Mordanschlag auf ihn verübt. Alle vermuten, dass es sich um den Racheakt eines Ganoven handelt, den Weyer hinter Gitter gebracht hat. Doch Tim, Karl, Klößchen und Gaby entdecken die schreckliche Wahrheit…

TracklistBearbeiten

  1. Streifschuss
  2. Lebenserinnerungen
  3. Wenig Anhaltspunkte
  4. Fliegende Kugeln
  5. Aus der Strafanstalt entlassen
  6. Die Fahndung läuft
  7. Wer ist der Schütze?
  8. Blitz und Donnerstag
  9. Verbogene Knochen

InhaltBearbeiten

Tim, Karl, Klösschen und Gaby sind mit Oskar im Schmatzmoor unterwegs, um Pflanzen für den Biologieunterricht zu sammeln. Sie hören überraschend Schüsse, von denen einer Oskar verletzt, worüber die vier natürlich extrem wütend sind. Tim versucht den Schützen - dessen Tat zumindest Gaby als "Mordversuch" wertet - zu stellen, kann aber bloß noch feststellen, daß dieser ein leuchtend rotes Hemd trägt, und auf einem silbergrauen Tourenrad in Richtung Stadt flüchtet. Dabei sieht er eine an einem Baum im Moor befestigte Schießscheibe, die darauf hindeutet, daß der Täter hier Schießübungen gemacht hat. Obwohl seine Freunde von der Aussichtslosigkeit einer Verfolgung überzeugt sind, holt sich Tim sein Rennrad, und jagt dem Schützen hinterher, ohne ihn jedoch einholen zu können. Im Mühlbachweg verliert er den Verdächtigen aus den Augen, der dort in einem der 40 Häuser verschwunden sein muss, da er über den Mühlbach offensichtlich nicht entkommen sein kann. Der TKKG-Häuptling landet bei seiner Suche nach dem Schützen vor dem Haus von Ex-Kommissar Weyer, der nach einem Autounfall im Rollstuhl sitzt, und daher den Polizeidienst quittiert hat. Der pensionierte Kriminalbeamte, der gerade an seinen Memoiren schreibt, ist ein guter Bekannter der TKKG-Bande, und Tim fragt bei dessen Lebensgefährtin nach dem Verdächtigen. Das Paar kann ihm jedoch nicht weiterhelfen, meint aber, vielleicht wüsste ihr Neffe Ferdinand, der am anderen Ende der Siedlung wohnt und Theaterwissenschaften studiert etwas. Dieser meint Herr Weyer, wäre jedoch erst nach 17 Uhr erreichbar. Herrn Weyer fällt ein Mann mit roten Haaren und langer Narbe im Gesicht auf, der sich auffällig für sein Haus interessiert. In diesem erkennt er den Ex-Häftling Siegfried Odehaupt, den er während seiner aktiven Zeit als Kommissar wegen eines Raubüberfalls für fünf Jahre ins Gefängnis gebracht hatte, und der damals gedroht hatte, sich zu rächen. Tim verlässt Kommissar Weyer, warnt Odehaupt mit deutlichen Worten, den Ex-Kommissar in Ruhe zu lassen und droht ihm für den Fall einer Zuwiderhandlung schmerzhafte Konsequenzen an.

Nachdem der Rest der TKKG-Freunde und Oskar, der weniger schwer verletzt ist, als zunächst angenommen, ebenfalls in eingetroffen sind, machen sich die vier daran, systematisch die 40 Häuser abzuklappern, um nach dem Besitzer eines silbergrauen Tourenrads zu fragen, der ein rotes Hemd trägt. Ein junges Mädchen verrät den vieren, daß Staatsanwalt Oppelmann ein solches Rad besitze, sie kann ihn sich aber nicht in einem roten Hemd vorstellen. Tim - der sich mit Gaby und den anderen einig ist, daß der Staatsanwalt wohl kaum der Schütze sein könne - will in der Folge die Recherchen systematisch so fortsetzen, wie sie sie begonnen haben. Dadurch ist das Haus des Staatsanwaltes die Nr. 13, an der sie klingeln. Niemand öffnet. Karl meint jedoch, hinter einer Gardine eine Bewegung gesehen zu haben, ist sich aber nicht sicher. Tim guckt - da das Garagentor unverschlossen ist - dort nach, ob dort ein zu dem Tatverdächtigen aus dem Moor passendes Rad steht, entdeckt jedoch keins. Da es beginnt, stark zu regnen, fahren die vier zu Ex-Kommissar Weyer, um sich dort unterzustellen. Gabys Sorge, Weyers Kater Konfuzius würde sich mit Oskar nicht vertragen, erweist sich als bedeutungslos, da - als sie bei Weyers Haus ankommen - auch Kommissar Glockner mit mehreren Beamten dort auftaucht: Ein unbekannter Täter hat zwei Schüsse auf den pensionierten Kriminalbeamten abgefeuert, die diesen jedoch verfehlt und lediglich eine Terassentür zerstört haben und in der Wand von Kommissar Weyers Wohnzimmer stecken geblieben sind. Tim berichtet Kommissar Glockner von ihrem Erlebnis im Moor, und Gabys Vater schickt die Spurensicherung dorthin, um möglicher Weise eine der dort abgefeuerten Kugeln sicherstellen zu können, mit der sich beweisen ließe, daß der Schütze aus dem Schmatzmoor mit dem Heckenschützen identisch ist. Während Weyers Neffe Ferdinand Tim bezüglich des Radfahrers auf dem silbergrauen Tourenrad nicht weiterhelfen kann, da er selbst nicht Rad fährt, und sich deshalb in der Regel nicht für Fahrräder interessiert und nicht besonders auf Radfahrer achtet, erhält Kommissar Glockner einen Anruf. - Unbekannte Täter haben bei Staatsanwalt Opplmann eingebrochen, und dessen Haus total verwüstet, und der Kriminalkommissar soll zusätzlich auch diesen Fall übernehmen. Der Kommissar fährt mit seinen beiden Assistenten Hortensen und Vogt und der TKKG-Bande zum Haus des Staatsanwaltes, wo sie fassungslos die Verwüstung betrachten, und Karl seine Beobachtung berichtet. Lediglich das Telefon hat die Zerstörungswut der Täter überstanden. Überraschend geht ein Anruf einer Frau Malchowski bei Oppelmann ein, die einen rothaarigen Mann mit auffälliger Narbe im Bus gesehen hat, der eines von Staatsanwalt Opplmanns Seidenhemden trug. - Da die Frau Näherin ist, und die Hemden für den Staatsanwalt genäht und mit Monogramm bestickt hatte, war ihr das aufgefallen, und sie rief ihren Kunden an, da ihr klar war, daß das nicht mit rechten Dingen zugehen konnte. Kommissar Glockner lässt die Frau von seinen Kollegen von der Bushaltestelle abholen, da sie eine wichtige Zeugin ist. Anscheinend hatte sich Odehaupt bei seiner Verwüstungs-Aktion selbst an der Hand verletzt, und in der Folge sein blutverschmiertes Hemd wechseln müssen. Er wird zur Fahndung ausgeschrieben. TKKG fahren anschließend zusammen mit Kommissar Glockner zum Haus von Heinz Weyer zurück, wo Tim und Karl darauf kommen, daß Odehaupt - wenn er der Einbrecher und Vandale war - nicht zugleich der Heckenschütze gewesen sein kann, da Karl ihn ja - ohne es zu wissen - hinter der Gardine in Opplmanns Haus gesehen hatte, als die Schüsse auf Weyer abgefeuert wurden. Klösschen verdächtigt Weyers Neffen Ferdinand, der - wie er meint - auf das Erbe seines Onkels scharf sein könnte. Die anderen drei trauen diesem die Tat jedoch nicht zu, zumal Ferdinand während der Schüsse gerade mit seinem Vater telefoniert hat, und somit eigentlich nicht der Täter gewesen sein kann.

Am folgenden - Schulfreien - Tag setzen TKKG ihre erfolglose Suche nach dem Heckenschützen mit dem roten Hemd und dem silbergrauen Rad fort. Anschließend besuchen sie noch Mal Herrn Weyer und dessen Lebensgefährtin. Von diesem erfahren sie, um was für eine Pistole es sich bei der Tatwaffe gehandelt hat. Während Isabell Scholz anschließend nach einem Anruf zu einer gewissen Frau von Strichlinsky fährt, bei der ihr Kater "Konfuzius" aufgetaucht ist, um das Tier abzuholen, und Herr Weyer mit dem Auto in die Stadt fährt, beobachten TKKG einen Einbrecher in Weyers Haus. Dieser erhält dort überraschender Weise einen Anruf, den Tim und Karl belauschen können: Der Anrufer ist niemand anderer, als Herrn Weyers Neffe, Nante! TKKG rufen die Polizei. Kommissar Glockner erscheint, und verhaftet den Einbrecher Christian Müller, und begleitet anschließend TKKG zu Ferdinand Weyer-Printen. Dort konfrontiert Tim den jungen Mann mit dem, was er von dessen Gespräch mit dem Einbrecher am Telefon mitgehört hat. Während Nante noch leugnet, diesen zu kennen, geschweige denn mit dem Ganoven gemeinsame Sache gemacht zu haben, fängt Oskar an, in Ferdinands Garten zu buddeln. Dabei kommt eine neue Tennistasche ans Tageslicht, die Ferdinand vergraben hatte, und in der sich die Tatwaffe von dem Mordanschlag auf seinen Onkel Heinz Weyer sowie drei Sprechfunk-Geräte befinden. Tim erkennt, wie der Neffe mittels dieser Geräte weiter mit dem Onkel telefonieren konnte, während er sich heimlich zur Rosenhecke schlich, um diesen von dort aus zu erschießen, und dabei ein Alibi zu haben. Vorbeigeschossen hatte er offenbar, weil gerade im entscheidenden Moment ein Gewitter losbrach, und Blitz und Donner ihn abgelenkt hatten. Ferdinand versucht zunächst, weiter zu leugnen, verflucht dann jedoch die "verdammte TKKG-Bande", ohne die sein Plan wohl aufgegangen - oder Täterschaft zumindest nicht entdeckt worden - wäre...

Odehaupt war inzwischen ebenfalls verhaftet worden, als er am Steuer eines gestohlen gemeldeten Autos in eine Polizeikontrolle geraten war.

CharaktereBearbeiten

Auftretende CharaktereBearbeiten

Peter „Tim“ CarstenKarl ViersteinWilli Sauerlich (Klößchen)Gaby GlocknerEmil GlocknerOskarHortensenHeinz WeyerIsabell Scholz • Mädchen • Ferdinand Weyer-PrintenSebastian OpplmannSiegfried OdehauptChristian MüllerJutta Malchowsky

Erwähnte CharaktereBearbeiten

Konfuzius (Kater) • VogtFrau von Strichlinsky

ThemenBearbeiten

EinbruchVandalismusDiebstahlMordversuch

WeblinksBearbeiten